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Beitrag  Zinar am Mo Okt 15, 2007 1:17 pm

Hier könnt ihr Texte aus Deutsch rein stellen wenn ihr wollt.
Schreibt den Titel bitte auch unter Titel, ok?
Ich les sie mir anschließend durch und geb ne Bewertung ab.
Wärt ihr wohl so net und würdet auch meine Bewerten?


Zuletzt von am Fr Okt 19, 2007 6:57 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Zinar

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Martin Luther King

Beitrag  Zinar am Mi Okt 17, 2007 3:35 pm

Martin Luther King wurde am 15. Januar 1929 in Atlanta in Georgia geboren. Der bedeutende Menschenrechtkämpfer zeigte schon früh, dass er einmal für die Rechte der schwarzen US-Amerikaner kämpfen würde in dem er mit 14 Jahren, in Dublin, an einem Redner Wettbewerb teilnahm und gewann. In der Schule lernte er leicht und wurde mit 17 Jahren Hilfspriester seines Vaters. Nach seinem Studium wurde er Pfarrer. Bis zum 1. Dezember 1955, als die schwarze Bürgerrechtlerin Rosa Parks verhaftet wurde, weil sie sich geweigert hatte, einem weisem im Bus ihren Platz ihm zu überlassen. Ein Boykot entstand. King wurde damals zum Koordinator Montgomery Improvement Association Komitee ernannt. Der Boykot dauerte über ein Jahr (381 Tage) und endete damit, dass der Oberste Gerichtshof die Rassentrennung in Bussen verbat. King reiste danach tausende Kilometer durch den Süden Amerikas und warb dafür sich gewaltlos und unnachgiebig für Bürgerrechte einzusetzen. 1957 hielt er 208 Vorträge und veröffentlichte sein erstes Buch „Schritte zur Freiheit: Die Montgomery Story“. Durch den Erfolg des Boykots schlossen sich auch immer öfter Weise der Bürgerrechtsbewegung an. Nun wurde er auch immer genauer im von den Behörden im Auge behalten, was dazu führte das er wegen allem und jedem praktisch bestraft. Auch waren die Straffen eigentlich viel zu hoch. Während er einmal wieder im Gefängnis war, war auch John F. Kennedy demokratischer Präsidentschaftskandidat und bot King und seiner Familie Hilfe an. Er bezahlte die Kaution für King und wurde wenige Tage später zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, mit nur 100.000 Stimmen abstand gewählt. Seine erste Niederlage hatte er 1961/62 in Albany. Er protestierte damals unerlaubter weise mit 600 anderen Protestanten, was zur Folge hatte das sie alle verhaftet wurden. Bis 1962 kam es zu Unterbrechungen durch unerlaubte Proteste, ohne handfeste Erfolge zu erzielen. Und King fand auch einen Grund warum das so war es war schlicht und einfach mangelnde Vorbereitung. Also suchte King ein neues Ziel und entschied sich für Birmingham. Danach entwarf er den Plan um die Stadt unter Druck zu setzten. Sie begannen mit einem Sitzprotest vor einigen Kaufhäusern und Imbissbuden, die nur für Weise gedacht waren. Das war 1963. Kurz nach dem sie damit angefangen hatten, wurde King erneut verhaftet und 8 Tage mit der Idee entlassen, auch Kinder und Jugendliche in den Protest mit ein zu beziehen. Daraufhin wurden am 2. Mai 1963 über 1.000 Verhaftungen durchführt und am nächsten Tag kam es auch zum ersten Mal zu massiver Gewalt. Am 10. Mai kam es schließlich zur Einigung. Diese besagte, dass nun von offizieller Seite die Gleichberechtigung gefördert werde und Hilfeleistungen für freigelassene Demonstranten garantiert werden sollten. Einen Tag später wurden auf King und seinen Bruder zwei Bombenattentate verübt. Doch es wurde niemand verletzt. Der Täter wurde jedoch nie gefasst. Außerdem gab es weitere Unruhen, die mit 3.000 Bundessoldaten wieder gelöst wurden. Aber John F. Kennedy musste sich noch um die anhaltenden Demonstrationen kümmern und bereitete einen Gesetzentwurf für eine landesweite Gleichberechtigung vor. Am 22. Juli trafen Führer der verschiedenen Schwarzenbewegungen mit dem Präsidenten im Weißen Haus zusammen, wo Kennedy angesichts dieses Gesetzentwurfes ihnen klar machen wollte, das sie zu einem schlechtem Zeitpunkt in die Hauptstadt gekommen waren. Doch King ließ die Menschen weiter zu protestieren um alle Politiker auf die Probleme der schwarzen aufmerksam zu machen. Am 25. August demonstrierten 250.000 Menschen friedlich durch Washington D.C. , darunter auch 60.000 Weise um die Gesetzgebung von Kennedy zu unterstützen. Danach wurden alle Anführer der Schwarzenbewegung vom FBI beobachtet. Als Kennedy 1963 ermordet wurde traf es die Bewegung schwer, auch wenn Kennedys Nachfolger sein Gesetz einführte. 1964 erhielt King den Friedensnobelpreis und die Annerkennung des Nachtmagazins Times als Mann des Jahres 1964. Doch noch immer kämpfte King für die Schwarzen, die noch immer nicht zum Präsidenten gewählt werden konnten. 1965 organisierte er 3 groß angelegte Demonstrationen in Montgomery wobei der 3 erst den erwünschten Erfolg erreichte. Wobei allerdings ein Priester und zwei andere Menschen getötet wurden. Und noch immer war die Schwarze Bevölkerung benachteiligt. Ihre Schulen waren schlecht aus gestattet und die Mieten viel zu hoch. Es kam wieder zu Demonstrationen die mit dem 9-Punkte Programm beendet wurden. Am 28. März 1968 endete zum ersten Mal eine von King angeführte Demonstration in Krawallen, Plünderungen und Bränden. Am 4. April 1968 um 18.01 wurde Martin Luther King auf einem Balkon erschossen. Er wurde am 9. April 1968 unter der Anteilnahme von 50.000 Menschen in Atlanta auf dem South View Cemetery, einem Friedhof für Schwarze, beerdigt. In seinen Sarg waren die letzten Worte seiner Rede I have a dream eingraviert: „Free at last! Free at last! Thank God Almighty, we are free at last!”
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Beitrag  Zinar am Mi Okt 17, 2007 3:49 pm

Hier ist mein Ende:



Teil 1

Solange Sven bei ihm ist, traut sich Jochen nicht etwas zu sagen, um seinen Freund nicht zu verpetzen. Am Abend, nachdem Sven abgereist ist, fasst er sich aber ein Herz und klopft bei Hamel an. „Herein“, hört er ihn antworten. Langsam öffnet er die Tür und setzt sich auf den freien Stuhl gegenüber von Hamel, dieser scheint ihn gar nicht zu beachten und schreibt einfach an irgendeinem Bereicht weiter.
Wahrscheinlich wieder eine Beurteilung, denkt sich Jochen. „Was willst du?“ „Es … es geht um den Dackel.“ „Ihm geht es gut, du brauchst dir keine Sorgen machen.“ „Das ist es worum es geht. Der Dackel, wir haben nicht aus dem Bach gerettet.“ Jetzt sah Hamel auf, in seinem Gesicht stand Neugier. „Ihr habt ihn nicht aus dem Bach gerettet?“ Der durchbohrende Blick von Hamel macht Jochen Angst und ließ ihn den Kopf einziehen. „Nein, haben wir nicht. Am Samstag, da waren wir schon sehr spät dran. Ich bin die Straßen entlang gerannt um nicht zu spät zu kommen, aber Sven kam nicht mit, also hab ich langsam gemacht. Und …Na ja als wir die Strebergärten entlang gingen da … da sahen wir dieses Mädchen und ihren Hund. Sven schnappte sich ihn und dann waren wir weg. Später haben wir ihn noch kurz in den Bach gehallten, damit sie uns glauben. Ich musste mit machen, ich wollte nicht auch noch meinen einzigen Freund verlieren, also hab ich die Klappe gehallten.“ Ungläubig start Hamel ihn an.
Jetzt ist es draußen, es gibt kein zurück mehr, fährt es Jochen durch den Kopf und Angst machte sich in ihm breit. „Ihr Schweine“, sagt Hamel ganz ruhig. „Ich sollte euch beide einfach packen und zu Polizei bringen. Es würde mir zwar nichts bringen, aber du würdest mit Sicherheit vor Gericht kommen.“ Zorn ist in ihm aufgestiegen und kommt langsam auf Jochen zu. Jochen zog den Kopf noch weiter ein. „Steh auf! Ich will, dass du dieses Mädchen findest und ihr ihren Hund zurück gibst, ansonsten werd ich dich wirklich zur Polizei bringen und dann geht’s dir dreckig, richtig dreckig“, schreit Hamel Jochen an. Schnell springt dieser aus seinem Stuhl und rennt aus dem Zimmer, angetrieben von der Angst vor Hamel.



Teil 2


Jochen rennt aus dem Haus, auf den Hof, durch die Schülermenge, die gerade aus dem Schulgebäude stürmt.
Ich muss hier durch oder Hamel macht mich fertig, denkt Jochen. Aber der Ansturm an Schülern scheint gar kein Ende zu nehme und die Panik lässt sich nicht mehr unterdrücken, die ihn dazu antreibt sich langsam einen Weg durch die Menge zu bahnen.
Macht endlich Platz, ich hab Herr Katz doch versprochen nicht mehr aufzufallen. Dieser Gedanke scheint ab sofort sein Begleiter zu sein. Immer hektischer werdend stößt Jochen die anderen zur Seite um schneller voran zu kommen. Das klappt auch bis er auf einen etwa 15 Jahre alten, Hochgewachsenen Jungen trifft. Als er diesen zu Seite stoßen will, wird dieser Wütend und hält ihn fest. „Du wagst es mich so anzufassen?“„Lass mich los. Ich muss dieses blöde Mädchen finden, dem Sven diesen Hund geklaut hat und jetzt lass mich endlich los!“„Oh, wie schön für dich. Was glaubst du wie sehr mich das interessiert? Gar nicht!“„Deine Meinung interessiert mich auch nicht, also lass mich los. Du willst doch nicht, dass Katz was davon mit kriegt?“„Du willst mir drohen? Das solltest du besser mal lassen, es sei denn du willst Ärger. Ich empfehle dir da einen anderen zu suchen. Bei mir wirst du mehr kriegen als du willst.“ „Du bist mir total egal und …“„He ihr beiden was wird denn das? Schlägereien sind hier verboten. Wer doch eine anfängt kriegt eine Woche kein Taschengeld. Außerdem solltest du, Michael, dir das nicht mehr leisten.“ Es ist Herr Katz, der das geschehen vom Rand der Menschenmenge beobachtet. „Er hat mich einfach angerempelt.“, verteidigt sich Michael. „Ach hör auf mit diesen Geschichten du baby. Du suchst doch immer einen Grund um dich mit anderen zu Schlägern und wenn ihr erwischt werdet machst du aus Kleinigkeiten Kriegserklärungen. Und jetzt hör auf mir zu widersprechen. Ich kenn dich doch. Es ist immer so bei dir. Hau ab und lass Jochen in Zukunft in Ruhe.“ Widerwillig lässt Michael Jochen los und geht weiter. „Ist alles in Ordnung? “, fragt Katz. „Ich glaub schon. Aber ich muss los.“„Wohin willst du denn?“„Herr Hammel hat gesagt ich soll in die Stadt und da was für ihn holen.“ „Warum hat er mir das nicht gesagt? Ich hätte Herr Günter los schicken können. Na ja, egal. Komm aber nicht zu spät zurück.“ Mit einem nicken verabschiedet sich Jochen von Katz und rennt aus dem Tor. Aber wo sollte er nach dem Mädchen suchen? Sie konnte in der ganzen Stadt sein und die war groß. Zu groß um sie an einem Tag alleine nach irgendeinem Mädchen abzusuchen, dessen Gesicht man nur kurz gesehen hatte. Es war unmöglich. Er würde es niemals rechtzeitig schaffen. Ihm fällt nur eine Idee ein, zur Polizei zu gehen und die Tat zu gestehen. Oder gibt es noch eine Möglichkeit die er nicht bedacht hatte?
Ich kann nur auf ein Wunder hoffen, ansonsten wird Katz es merken, ich fang am besten in den Schrebergärten an, denkt Jochen. Jetzt steht er an dem Ort an dem Sven und er dem Mädchen ihren Hund weggenommen haben. Sie ist nirgends zu sehen. Enttäuscht geht Jochen sucht die ganzen Schrebergärten und kommt wieder zurück zu eben dieser Stelle an der er schon vorher stand.
Nichts. Sie ist hier nicht. Na toll. Wo soll ich denn jetzt suchen? Ich weiß doch gar nicht wo sie wohnt oder wo ich sie sonst finden kann, fährt es ihm durch den Kopf und die Panik in ihm steigt noch mehr in ihm auf. Ängstlich bleibt er stehen. Seine Gedanken ergeben keinen Sinn mehr. Er schart nur noch auf den Boden und versucht sich vorzustellen was mit ihm passieren würde, wenn er ohne eine Nachricht über die Besitzer zurück ins Heim kämme. „Dass du dich überhaupt noch hierher traust, nachdem was du und dein Freund da gemacht haben, wundert mich nicht schlecht, aber was anderes war wohl nicht von dir zu erwarten.“, ertönt eine Stimme hinter Jochen. Erschrocken fährt er herum und blickt eine etwas ältere Frau in einem Graten an. „Wie bitte? Reden sie mit mir?“„Natürlich rede ich mit dir. Mit wem den sonst? Ich hab doch beobachtet wie ihr dem kleinen Mädchen ihren Hund weggenommen habt. Ich habe der Polizei gleich alles gesagt was ich wusste. Der Vater des Mädchens hat eine Anzeige erstattet. Du Hast Probleme Jung und die könnten noch größer werden.“„Haben sie rein zufällig ihre Anschrift? Ich möchte den Hund zurückgeben“, flüstert Jochen schon fast. Da guckt die Frau nicht schlecht und fragt schließlich:„Du willst den Hund zurück bringen?“„Ja. Er soll wieder zu seiner Familie.“
Wieder dieser schiefe durchdringende Blick, wie sehr ich ihn hasse, ärgert sich Jochen leise in sich rein. Es ist wirklich so. Die Frau hat die Augen ungewöhnlich weit aufgerissen und hält ihren auf ihn gebannt: „Ludwigsstraße 47, 4 Stock rechts. Aber wehe du bringst den Hund nicht dorthin “Erleichtert einen Weg zu diesem Mädchen so schnell gefunden zu haben rennt er zurück ins Heim stürmt ins Zimmer von Hamel und erzählt ihm was er erfahren hatte. „ Wenigstens hast du raus gekriegt wo wir den Hund bringen müssen, aber merk dir: Noch mal geb ich dir keine zweite Chance. Da kenn ich kein Tabu.“


Und danach verläuft alles wie im Buch.
Zumindest haben wir uns so gedacht, aber vielleicht…




Teil 3

Herr Hammel hatte darauf bestanden, dass Jochen mit käme, um sich bei der Familie zu entschuldigen. Jetzt sitzen sie in Hammels Wagen und fahren durch den belebten Berufsverkehr. Was sollte er der Familie schon sagen? Er würde es noch nicht einmal schaffen ihnen in die Augen zu sehen. Wahrscheinlich würde Hammel ihn nur daneben stehen lassen und zum bösen Buben machen. So war es immer. Hatte jemand etwas ausgefressen wurde er nicht nur normal bestraft sondern auf bloßgestellt. „Ich hoffe du hast wenigstens verstanden was du da getan hast. Du hast dir schon einiges geleistet, aber das ist wirklich die Höhe. Aber wenn du dich wenigstens jetzt benimmst und in nächster Zeit auch gut verhältst, schreibe ich vielleicht nichts von diesem Vorfall in deine Beurteilung.“, unterbricht Hammel das Schweigen. Jochen antwortet nicht.
Sind jetzt alle verrückt geworden? Ich kann das alles wieder gutmachen? Und das so einfach? Das ist wie ein kleines Wunder, freut sich Jochen. Aber diese Freundlichkeit gefiel ihm irgendwie nicht. Sie passt irgendwie nicht zu Hamel. Will er Jochen etwa nur falsche Hoffnungen machen? Oder hatte er sich wirklich so verändert? Nein das kann nicht sein. Hammel würde immer so bleiben wie er jetzt war. Es fängt an zuregnen und kleine Tropfen klatschen gegen die Scheiben. Jochen schaut verträumt nach draußen.
Wie soll das bloß mit mir weiter gehen? Ich hab nur noch Probleme und es gibt niemand der mir beisteht. Es ist unfair. Was kann ich dafür dass ich so bin wie ich bin? Ich kann einfach kein Ende dieses Tunnels sehen. Es ist hoffnungslos. Was soll ich bloß machen? , fragt sich Jochen. Gerade parkt Hammel in eine Einfahrt ein und weis Jochen darauf hin. „He Jäger. Wir sind da. Steig aus.“ Seufzend befolgt Jochen Hammels Befehl und beide gehen das Treppenhaus hinauf. Im 4Stock bleiben sie vor einer Tür stehen. Jochen blickt zu Boden während Hammel klingelt. „Welcome“ steht groß und breit auf der Fußmatte.
Hier bin ich bestimmt nicht willkommen. Drinnen hört man Schritte und gleich darauf öffnet eine etwa 30-jährige Frau die Tür und sieht sich ihre Besucher an. Doch ihre verwunderte Mine hellt sich sofort wieder auf, als sie den kleinen Dackel sieht der sich an Hammels Bein gepresst hatte. „Oh Pucki! Elke! Guck mal wer hier ist.“ Schon kam das Mädchen angerannt dem Sven und Jochen den Hund weggenommen hatten. „Pucki!“, ruft sie fröhlich und umarmt den Dackel. „Wo haben sie ihn eigentlich gefunden?“ „Das sollte ihnen lieber dieser junge Mann erzählen“, antwortet Hammel und deutet auf Jochen. Zögernd begann er. „Am Samstag … da waren ich und mein Freund schon spät dran und hätten es auch nicht geschafft wenn wir gerannt wären. Wir wollten keinen Ärger mehr und… und da haben wir diesen Hund gesehen. Also haben … da haben wir uns den Hund geschnappt. Ich wollte es nicht, aber…. Was hätte ich denn machen sollen, er war mein einziger Freund. Ich weiß das es nicht gut war und weiß auch das ich es verhindern hätte können, aber ich hatte schon so viel verloren, da sollt er nicht auch noch darunter sein.“ Ungläubig sieht die Frau ihn an.
An diesen Blick hab ich mich ja schon fast gewöhnt, denkt Jochen. Aber er weiß das er wahrscheinlich wäre er diese Frau auch ihn so ansehen würde. „Du lügst mich an. Das kann gar nicht sein. So etwas kann ein Mensch gar nicht tun, aber auch nicht ausdenken. Es ist nichts Menschliches daran.“„Es ist aber die Wahrheit. Das ist zwar wahrscheinlich das einzige mal wo er die Wahrheit sagt, aber es ist wahr. Aber er hat glaube ich was vergessen.“ Erwatungsvoll schauen sie zu Jochen. „Es … es tut mir leid. Es wird nicht mehr vorkommen. Ich hoffe sie haben noch viel Spaß mit ihrem Dackel.“ „Na ja solange nichts Schlimmes passiert ist, kann ich dir noch einmal. Vielleicht kann ich meinen Mann ja dazu bewegen die Anzeige zurück zu nehmen.“ Zufrieden dreinblickend verkündet Hammel am Ende: „ Jetzt müssen wir aber zurück ins Heim. Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag.“


Zuletzt von am Fr Okt 19, 2007 6:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Teil 2 von Rolltreppe abwärts

Beitrag  Zinar am Mi Okt 17, 2007 3:51 pm

Hat nicht alles hingepasst:

Teil 4

Auf dem Rückweg hatten Hammel und Jochen kein Wort gesprochen. Erst als sie wieder im Heim waren sagte Hammel: „Ich hoffe du hast was gelernt. Jetzt beeil dich aber in zehn Minuten gibt es Abendessen und du musst heute den Tisch decken.“ Nach dem Essen geht Jochen auf sein Zimmer das er sich mit Sven und ein paar anderen Jungen geteilt hatte. Jetzt ist Svens Bett leer. Es war viel schöner gewesen als er noch da war. Jetzt fühlt sich Jochen allein gelassen.
Warum verliere ich meine Freunde immer kurz nachdem ich sie kennen gelernt hab? Diese Welt ist unfair. Die einen haben ein Mordsglück und die anderen werden vom Pech verfolgt. Warum ist das so?
Jochen legt sich auf sein Bett, start die Decke an und denkt noch über vieles nach. Über Sven, Hammel, seine Mutter, Möller, Axel, Elvira und sich selbst. Die Zeit scheint keine Bedeutung mehr zu haben. Irgendwann kommt dann noch Dackel ins Zimmer. „Los komm wir müssen runter. Es sei denn du willst Ärger von Hammel.“ Seufzend steht Jochen auf und geht mit Dackel in den Waschraum. Die anderen sind schon da und warten auf die beiden. Dann wird geduscht, Zähne geputzt und wieder in die Zimmer zurück gegangen um sich schlaffen zu legen. Nachdem Hammel noch einmal durch die Zimmer gegangen ist, um zu überprüfen ob auch wirklich alle Jungen in ihren Betten liegen. Jochen ist noch immer schockiert und sieht die ganze Nacht zur Wand.


Am nächsten Morgen fühlt er sich kaum besser und so beginnt für ihn ein träger Tag. Aber während des Frühstücks bessert sich schließlich doch ein bisschen, weil Dackel verträumt statt mit dem Messer ins Marmeladenglas es in seine Milch getaucht hatte. Darauf ging er wieder in die Schule. Heute scheinen ihre Lehrer überhaupt nicht zumerken das ihre Schüler schon da sind und reden die ganze Zeit über irgendwelche Formeln, die kein Mensch versteht. Nach der Schule geht er in sein Zimmer um seine Hausaufgaben zu erledigen. Da sieht er aber etwas. Svens Bett ist frisch bezogen und eine Tasche in dem seit Svens Abgang leeren Schrank steht.
Da bin ich ja mal gespannt wer es dieses mal ist. Denkt Jochen überrascht aber auch neugierig. Er sucht im ganzen Haus nachdem Neuling, kommt aber zu keinem Ergebnis. Enttäuscht macht sich Jochen wieder an seine Hausaufgaben. Es ist etwa 4 Uhr als Jochen endlich seine Hefte einpacken kann. Jetzt ist es wieder da. Diese niederschmetternde Langweile. Am liebsten hätte Jochen sein Schulzeug wieder ausgepackt um wenigstens etwas zu tun. Doch dann geht die Tür auf und ein 15 jähriger Junge tritt ein. Ein Schock durch fährt Jochen. Es ist niemand anderes als Axel.
Was macht den der hier? Hat er etwa das mit dem Diebstahl seinem Vater erzählt? , fragt sich Jochen. Auch Axel scheint überrascht zu sein. „Was machst du den hier?“, fragt er Axel. „Das könnte ich dich eher fragen als du mich. Wegen dir bin ich doch hier und wehe du streitest das ab. Seit ich dich kenne geht es mit mir nur noch abwärts.“ „He ich hab dir nix getan. Hättest mich ja einfach nicht beachten sollen. Ach ja, danke das du das nicht getan hast. Wegen dir bin ich jetzt auch hier.“
Was? ER streitet es auch noch ab? Wegen ihm bin ich hier. Er hat mich zu Zigaretten und Alkohol gebracht. Und er hat mich dazu bewegt zu klaun, dass er es überhaupt wagt es abzustreiten. Wut kocht in Jochen hoch. Am liebsten würde er ihn packen und aus dem 3 Stock werfen. „Du hast mich an deinen Vater verraten. Du hast behauptet wir wären nur flüchtige Bekannte gewesen. Es ist nur gerecht dass du jetzt auch hier bist.“, schreit er ihn an. Er geht auf ihn zu und haucht noch hinzu: „Ich wird es dir zur Hölle machen.“ Axel steht vollkommen entwaffnet da. Sein Gesicht hat jeden Ausdruck verloren. „Äh Jochen ich wollte das nicht. Ich…“ „Du wolltest vielleicht nicht, aber es ist nun mal so. Vergieß denn Versuch mich wieder als deinen Freund zu haben. Mir ist es egal ob du alleine bist und die anderen dich mobben. Du hast dir alles selber kaputt gemacht.“ Jochen geht einfach nach unten um mit den anderen eine Runde Fußball zu spielen.


Den ganzen Tag sieht Jochen Axel nicht mehr. Ihm ist es recht. Aber selbst beim Abendessen. Ist nichts von ihm zusehen.
Der kann noch nicht draußen sein, wäre ja auch Schwachsinn ihn nen halben Tag ins Heim zu schicken. Ich glaub auch nicht dass er schon getürmt ist. , grübelt Jochen über das fort bleiben von Axel. Da fällt ihm etwas auf. „He Leute. Wo is eigentlich Hammel?“ Überrascht sehen sich alle nach dem fehlenden Erzieher. „Seit mal ruhig. Ich hab ne Idee wo er sein könnte.“ Langsam schleichen die Jungen Jochen hinterher der lautlos in den 1Stock geht und sein Ohr an Hammels Tür legt. „Und was ist?“ fragt Dackel. „Sei mal ruhig.“ Hinter der Tür hört er wie jemand einen Stuhl über den Boden zieht. „Hallo Axel. Ich bin Herr Hamel und werde dich in der Zeit in der du bei uns bist Beaufsichtigen. Schlag dir am besten gleich irgendein Widerstand aus dem Kopf. Das hilft dir hier gar nichts und macht deine Lage nur noch schlimmer. Und wenn du alles glaubst was dir die anderen erzählen, kannst du es total vergessen.“ Hamel legte eine Pause ein. „Da wir das jetzt geklärt hätten können wir zum Papierkram kommen. Klasse?“ „11te“ „ Haupt- oder Sonderschule?“ „Gymnasium.“ „OK, dann hätten wir das auch. Jetzt will ich nur noch von dir wissen, warum du hier bist.“ Einen Moment herrschte Stille. „Was ist denn jetzt?“ fragte Dackel. „Pssst“ Axel begann: „Weil diese Welt keinen Sinn für Gerechtigkeit hat, mehr nicht.“ „Da steht in deiner Akte aber etwas anderes. Bist du dir sicher?“ „Todsicher.“ „Mit dem Tod scheinst du dich ja auszukennen. Soll ich dir mal sagen was hier in deiner Akte steht? Drogenhandel und doppelter Mord! Glaubst du das wä….“
Bei diesen Worten hält Jochen es nicht mehr aus. Axel sollte gemordet haben? Das konnte nicht sein.
Nein so etwas könnte selbst Axel nicht tun. Und da ist noch der Drogenhandel. Das kann man ja noch etwas verstehen. Aber warum hatte er gemordet? Ist er jetzt etwa total durch geknallt? Schoss es Jochen durch den Kopf. Er spürt wie sein Blut sein Gesicht verlässt. „Ist dir schlecht?“ fragen die anderen. Kopfschüttelnd steht er auf und geht in sein Zimmer. Hinter sich hört er noch wie die anderen an die Tür schleichen und ihre Ohren gegen sie drücken. Entgeistert legt er sich auf sein Bett. Axel ein Mörder? Er kann es sich einfach nicht vorstellen. Er denkt noch lange darüber nach, bis ihn Hamel ihn in den Waschraum schickt. Er wagt es nicht mit Axel auch nur ein Wort zu wechseln. Er zerbricht sich noch lange den Kopf darüber bis er schließlich einschläft. Doch selbst in seinen Träumen hat er keine Ruhe vor Axel. Er träumt Axel wäre hinter ihm her und wolle ihn umbringen.


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Teil 3 Rolltreppe abwärts

Beitrag  Zinar am Mi Okt 17, 2007 3:51 pm

Teil 5
Der nächste Tag beginnt für Jochen sehr langsam. Er steht erst auf als Hamel ihm anfängt zu drohen. Beim Frühstück sitzt er neben Axel. Er fühlt sich schuldig, fast so als hätte er ihm irgendetwas getan. Axel isst schnell und viel, scheint gar nicht zu bemerken, dass Jochen nur langsam und wenig isst. Jochen bereut es schon eine Stunde später in der Schule. Sein Kopf streikt und sein Magen rebelliert. Mit weißem Gesicht sitzt er also in der Schule und der einzige Gedanke ist, dass er hoffentlich bald gehen könnte und zu Mittag essen. Endlich ertönt der erlösende Klingelton. Schnell stürmt Jochen aus dem Schulhaus und rennt zum Speisesaal. Noch ist Dackel, der am heutigen Tag Tischdienst hat, nicht da. Normalerweise half er den anderen nicht aber heute ist sein Hunger zu groß. Er geht in die Küche um die Teller und das Besteck zu holen. Doch in der Küche entdeckt er etwas, dass Hamel nicht im Geringsten gefallen würde. Überall liegen Scherben von Tellern und Tassen auf dem Boden, dazwischen achtlos weg geworfenes Besteck. Überall sind die Schränke geöffnet. Schnell rennt Jochen zu Hammels Büro. Als Jochen die Tür aufstößt steht Hamel gerade an einem seiner großen Aktenschränke, dreht sich aber augenblicklich um. „Herr Hammel! Kommen sie schnell mit nach unten in die Küche.“, keucht Jochen. Gefolgt von Hamel rennt Jochen wieder nach unten. Als er die Tür zur Küche öffnet und Hamel hinein schaut, scheint dieser zu erstarren. „Hol Herr Katz her. Das wird ihn sicher interessieren.“ Wie auf Knopfdruck sprintet Jochen aus dem Haus über die Wege zu Katzs Verwaltungsgebäude. „Ah, gut. Du wirst schon erwartet.“ Sagt plötzlich der Referendar zu Jochen.
Wie? Ich werde erwartet? Das kann doch gar nicht sein. Herr Katz weiß doch noch nichts von dem Vorfall in der Küche oder was dort ist. Es klärt sich aber sofort als Jochen eintritt und Herr Katz, Herr Möller und seine Mutter sieht. „Das ging aber schnell.“ Beginnt Herr Katz. „Na ja. Umso besser. Ich glaube sie wollen jetzt lieber alleine sein.“ „Nein wollen wir nicht. Ich bin nicht hier weil ich diese zwei Personen treffen wollte, die sich fälschlicher weiße meine Eltern nennen.“ Knurrt Jochen. „Herr Hammel schickt mich. Er sagt sie sollen in die Küche kommen…. Und ich werde mit kommen.“ „Was ist denn passiert?“ „Sagen wir es so: eine totale Verwüstung.“ „Würden sie mich bitte kurz entschuldigen.“ Darauf gehen Herr Katz und Jochen wieder in die Küche. Herr Katz erstart als er die Verwüstung sieht die sich ihm da darbietet. „Wer ist für dieses Durcheinander Verantwortlich?“ fragt er Hammel, der gerade die Jungen befragt. „Ich weiß es nicht, aber ich werde ihn noch finden und dann werde ich ihm Manieren beibringen.“


Später wurden noch einmal alle Jungen befragt ohne dass man zu einem Ergebnis gekommen wäre. Gegen 4 Uhr wurden sie endlich entlassen und konnten wenn sie wollten nach draußen gehen oder drinnen bleiben und machten Hausaufgaben. Jochen hätte nur zu gerne mit Sven eine Runde Fußball gespielt oder sich mit ihm hinter der Hecke getroffen und eine geraucht. Aber Sven war nicht mehr da. Also blieb er im Haus. Er war er so ziemlich der einzige im Haus. Außer ihm waren nur noch die Jungen drinnen die beim aufräumen in der Küche halfen. Jochen liegt auf seinem Bett. Er hasst die Einsamkeit die ihn nun umgab, anderer seits tut ihm es auch gut. Endlich kann er in Ruhe nachdenken. Dennoch hofft er dass sich plötzlich über den Rand seines Bett würde beugen und mit ihm reden würde. Moment. Was ist das? Auf dem kleinem Ablagebrett das sich neben Axels Bett befindet liegt ein kleines Buch. Neugierig greift Jochen danach. Das Buch hatte einen schlichten Einband.
Halt mal. Das ist ja gar kein normales Buch. Das ist ein Tagebuch! Fällt Joch auf. Auf der ersten Seite steht von dem Tag an dem sich Jochen und Axel kenn gelernt haben. Langsam blättert Jochen weiter. Da! Am 22.4 wird es interessant. Hier steht: …die Jungs haben es alle schon Drogen genommen. Wie hätte ich da ablehnen sollen? Und es hat sich noch dazu unglaublich angefühlt. Ich mache mir auch nichts aus den Warnungen von irgendwelchen Politikern. Die haben doch bloß Angst und haben es noch nicht probiert ….
Danach steht noch viel über Axels Sucht nach Drogen und wie sie sich stetig steigerte. Erst am 3.6 wurde es wieder interessant: … ich hab echt keinen Bock auf den Stress den mein Alter jetzt macht. Seit er mir keine Kohle mehr gibt kann ich mir auch nix mehr holen. Ich werd mich jetzt wehren …. Am nächsten Tag stand dann: …. Er hat sich einfach zu sehr gewehrt. Was hätt ich sonst machen sollen? Is jetzt sowieso zu spät. Meine Mutter hät sich bloß raus halten sollen. Jetzt ist sie halt auch Tod…
Jochen ist geschockt. Jetzt weis er alles. Das hat er sich nicht vorstellen können. Der Doppel Mord war ja schon verdammt viel, aber dass die ermordeten auch noch seine eigenen Eltern sind ist ja noch viel schlimmer. Geschockt legt er das Buch zurück und setzt sich auf sein Bett. Die Minuten scheinen mit den Stunden zu verschmelzen und eine neue Zeiteinheit zu bilden. Zum ersten Mal seit langem wurde ihm klar wie viel ihm seine Eltern bedeuten. Das Abendessen schmeckte nicht und der Schock steckte noch tief in den Knochen. Als er sich schlaffen legt will denkt er noch einmal über alles nach was am heutigen Tag geschehen war. Dann geht er zu seinem Tisch und wollt ein Blatt Papier heraus. Darauf schreibt er: „Tagebuch“.


In dieser Nacht kann Jochen nur kurz schlafen und als wieder aufwacht ist es noch Nacht. Trotz seiner Angst Hammel könnte ihn entdecken setzt er sich auf seine Bettkante und fängt an sich die Stirn zu massieren. Als er sich im Zimmer umsieht fällt ihm nichts Besonderes auf. Alle anderen schlafen. Es ist wie immer sehr ruhig. Durst macht sich plötzlich in Jochen breit und er entschließt sich, sich in den Waschraum zu schleichen. Doch als er wieder nach oben kommt merkt er dass Axels Bett leer ist. Schnell entdeckt er dass darauf noch ein Brief liegt. Darauf steht säuberlich geschrieben:

Herr Hammel,
ich möchte mich hiermit von ihnen und allen anderen verabschieden. Wahrscheinlich werden sie mich finden, aber nicht wie ihnen recht wäre. Ich möchte ihnen danken dass sie versucht haben mich wieder zu einem Vernünftigen Menschen zu machen, aber was ich gemacht habe kann man nicht mehr ungeschehen oder vergessen machen. Ich wünsche ihnen noch viele schöne Tage hier mit den anderen im Heim.

Axel

PS: Bitte sagen sie Jochen dass es mir wirklich Leid tut was da mit ihm wegen mir geschehen ist.

Schnell zieht sich Jochen an und rennt mit dem Zettel zu Herrn Hammels Büro. Er war nicht hier. Panisch läut er zum Verwaltungsgebäude von Herr Katz. Auch hier war alles ruhig. Nur in einem Raum brannte noch Licht. Als Jochen die Tür zu diesem Zimmer aufreist, will Herr Hammel gerade gehen. „Jäger! Was machst du so spät hier? Mach das du wieder ins Bett kommst“, giftet er ihn an. „Ich muss mit Herrn Katz sprechen. Es ist dringend.“ „Ja, was ist?“, ertönt Herrn Katz Stimme hinter Herrn Hammel. Schnell drückt Jochen an Herrn Hammel vorbei und reicht Herr Katz Axels Brief. Dieser ließt ihn sich durch und sagt anschließend zu Herr Hammel: „Rufen sie sofort die Polizei an. Axel ist abgehauen und schwebt vermutlich in Lebensgefahr und du Jochen, du kommst mit mir. Wir suchen ihn mit dem Auto.“



Sie suchten jetzt schon 1 Stunde ohne Erfolg und auch die Polizei hatte ihn noch nicht gefunden. Jetzt schien Herr Katz aber plötzlich genau zu wissen wohin sie mussten. Jochen fällt auf das sie sich immer mehr der Küste näheren. Obwohl draußen noch alles dunkel ist kommt es Jochen so vor alles könne er seine Umgebung trotzdem sehen. Die kühle Luft saust durch seine Harre und ihn sich lebendig fühlen. Sie fahren jetzt eine Landstraße entlang die nur schlecht beleuchtet ist. Trotzdem kann Jochen eine Person sehen, die etwa 1km vor ihnen die Straße entlang läuft. Auch Herr Katz scheint sie gesehen zu haben und gibt Gas. Ihre Umgebung verändert sich jetzt rasant schnell. Sie kommen immer näher an die Klippen. Die Person ist stehen geblieben und starrt auf die Klippen. Als der Wagen näher kommt sieht sie in ihre Richtung. Es ist Axel. Ein lächeln macht sich auf dessen Gesichtbreit, dann springt er. Jochens Herz scheint kurz stehen zu bleiben als Axel im Schatten der Klippe verschwindet. Sofort tritt Herr Katz auf die Bremse und bleibt an der Stelle stehen an der vor noch einem Moment Axel gestanden hatte und springt aus dem Wagen. Jochen kann es nicht glauben. Er hatte gerade mit ansehen müssen wie jemand den er kannte sich das Leben genommen hatte. Träne rollen seine Wangen herunter und prasseln auf seine Hände. Das war also das Ende von Axel.



Am nächsten Tag wurde Jochen von der Polizei befragt. Er erzählte ihnen alles was er über Axel wusste und wie er ihn kennen gelernt hatte. Längst hatte man den Leichnam von Axel mitgenommen um alles für seine Beerdigung in die Wege zu leiten. Einige Psychologen hatten sich noch in der Nacht um Jochen und Herr Katz gekümmert. Eine Woche später sollte Axel begraben werden. Jochen war auch eingeladen worden. Er konnte sich nicht vorstellen das andere Familienmitglieder kommen würden. Es ist 13 Uhr als er mit Herr Katz los fährt. Mal wieder trägt er seinen guten Anzug um wenigstens en wenig seinen Schock verstecken zu können. Als sie ankommen erwarten sie einige Leute, alle samt in schwarz gekleidet. Es dauert noch eine halbe Stunde bis alle Geladenen angekommen sind. Dann wird der Sarg angetragen. Schweigend folgt ihm die Trauergemeinde zu einem frisch gegrabenen Grab. Langsam lassen ihn die Träger in das Loch hinab. Der Pfarrer tritt vor und beginnt mit seiner Ansprache. Ohne ein Wort lauschen die Verwandten von Axel, Jochen und Herr Katz seinen Worten. Einer nach dem anderem tritt vor und bekräftigt das Axel im Grunde ein guter Mensch gewesen war. Jochen blieb es erspart eine Ansprache zuhalten. Dann wird das Grab zugeschüttet und man nahm jetzt abstand zum Grab, damit jeder noch einmal an es ungestört heran treten konnte um mit dem Verstorbenem zu sprechen. Jochen macht den Anfang. Er kniet sich vor das Grab und sagt: „Es tut mir leid, Axel, das es ein so grausames Ende mit dir genommen hat. Ich wünschte du hättest dass niemals getan. Du hast mir nicht nur schlechtes Angetan sondern auch gutes. Erst als ich dich kennen gelernt habe hatte ich einen echten Freund. Du warst da, hast dich mit mir abgegeben und mir wieder mein Lachen gegeben und dafür will ich dir danken. Vielleicht bin ich ja wirklich nur wegen dir ins Heim gekommen, aber ich hatte es dann auch verdient und ich will dir vergeben. Ich hoffe du wirst es mir glauben, denn ich meine es ernst. Wir werden uns wieder sehen und dann wieder als Freunde. Ich freue mich schon darauf.“ Und mit diesen Worten steht er auf um zu den anderen zu gehen. Fest entschlossen jetzt wieder Rolltreppe aufwärts zu fahren


Zuletzt von am Fr Okt 19, 2007 6:51 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag  Zinar am Do Okt 18, 2007 8:33 pm

Sagt mal, ist es möglich das ihr nur noch die Texte lest?
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Beitrag  Zinar am Fr Nov 02, 2007 10:22 pm

Übrigens, ich arbeite gerade an einem Buch.
Macht ihr auch so was ähnliches?
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Beitrag  Michi am Sa Nov 03, 2007 6:58 pm

nein eigentlich nicht ich les zur zeit viel bin gerade bei dem buch "die novizin "

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Beitrag  Zinar am Sa Nov 03, 2007 8:52 pm

Nie gehört.
Was ist mit Harry Potter?
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Beitrag  Mai am So Nov 04, 2007 3:44 am

harry potter hab ich schon lang aufgegeben zu lesen!!! die bücher werden ya imma um X-tausend seiten breiter!! du schreibst an einem buch david??? Shocked oha!!! *wers glaubt Laughing * naya, mir reichts schon das ich mit meina Besten Freundin gerade an einer Fan-Geschichte arbeite! *wennse gut ankommt in dem forum wo wir die reinstellen, gibts vielleicht auch eine vortsetzung!*
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Beitrag  Zinar am So Nov 04, 2007 2:21 pm

Was für eine Geschichte???? Shocked
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Beitrag  Zinar am So Nov 04, 2007 2:33 pm

Und ja ich schreibe eine Geschichte.
Fantasie. Noch was?
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Beitrag  Mai am So Nov 04, 2007 4:12 pm

wir schreiben eine fan-geschichte!!!! ich und meine freundin schreiben da halt über uns und Lexington Bridge! is auch mehr fantasie!!! weil wir sind da erstens schwestern und zweitens bin ich da 17 und sie 16!! *und das stimmt ya nicht!*
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Beitrag  Zinar am So Nov 04, 2007 5:12 pm

In ein paar Jahren wird wenigstens das Alter stimmen. Very Happy
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Beitrag  Mai am So Nov 04, 2007 5:16 pm

hehe yaa!!! aba bestimmt nich das ich mit einem Dennis zusammen war/bin....
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Beitrag  Zinar am So Nov 04, 2007 5:17 pm

Hmmm. Das lässt sich auch ändern.
Dennis! Dennis! Bei Fuß! Guter Hun...äh Mensch! Laughing
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Beitrag  Mai am So Nov 04, 2007 5:20 pm

pfffff, aber is glaub nich das einer von unseren 2 dennises *is das so richtig in der grammatik?* ein schläger, wie der aus der geschichte ist!!! Shocked
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Beitrag  Zinar am So Nov 04, 2007 5:21 pm

Ich glaube es heißt Dennisen, weis net!
Aber wäre doch möglich! Cool Laughing
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Beitrag  Mai am So Nov 04, 2007 5:25 pm

hmmm, aber ich glaub nich das die sooo durchdrehn wenn man mit dene schluß macht, das die dann gleich den neuen freund erschießen!!! Shocked
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Beitrag  Zinar am So Nov 04, 2007 5:26 pm

Wer weiß? Laughing
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Beitrag  Zinar am So Nov 04, 2007 5:27 pm

Kommt mir bekannt vor!
Irgendwie aus Musik!
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Beitrag  Mai am So Nov 04, 2007 5:27 pm

xD frag ihn doch!!! xD nee bloß nich!!
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Beitrag  Zinar am So Nov 04, 2007 5:30 pm

Dennis! Dennis! Komm sofort her ich hab ein Leckerlie für dich!
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Beitrag  Mai am So Nov 04, 2007 5:31 pm

welchen dennis meinste eigendlich imma??? B. oda S.
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Beitrag  Zinar am So Nov 04, 2007 5:34 pm

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